Der Höhenpark Killesberg

Der Höhenpark Killesberg liegt im Stadtteil Killesberg der zum Stadtbezirk Stuttgart-Nord gehört. Er ist Bestandteil des Grünen U und grenzt im Osten an den Wartberg und im Süden an den Park an der Roten Wand an. Seit 2012 ist auch die Grüne Fuge auf den Flächen der ehemaligen Messe Bestandteil des Höhenparks. Der Park umfasst ein Gelände von ca. 50 Hektar.

Der Killesberg ist auf die Reichsgartenschau 1939 zurückzuführen. Dafür war ein ursprünglich als Steinbruch genutztes, aber bereits aufgelassenes Gelände nach Plänen des Landschaftsarchitekten Hermann Mattern zum Park und Aus- stellungsgelände umgestaltet worden. Die Planungen gegannen bereits vier Jahre zuvor 1935. Als Gartenschaugelände wurde das Killesberggelände auserkoren. Die Gartenschau sollte auf dem Terrain verschiedener aufgelassener Steinbrüche errichtet werden. Das vorzeitige Ende der Ausstellung kam am Morgen des 1. Septembers 1939 mit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Höhenpark mehrfach Schauplatz weiterer Gartenbauausstellungen. 1950 bereits folgte die erste Nachkriegs-Gartenschau in Stuttgart, die Deutsche Gartenschau 1950, ebenfalls geplant und verwirklicht von Hermann Mattern. Sie fand auf dem gleichen Areal statt. Es folgte die Bundesgartenschau 1961 erstmals im oberen und mittleren Schlossgarten und seinerzeit die erste Bundesgartenschau in Baden-Württemberg. Erst die Internationale Gartenbauausstellung 1993 band auch den Höhenpark als Ausstellungsgelände wieder ein. Seitdem ist der Killesberg auch ein wichtiger Bestandteil des Stuttgarter „Grünen U“.

Das Ziel, die verschiedenen Parks und Gärten der Stadt zu verbinden, wurde schon seit den 1920er-Jahren verfolgt. Mit der Internationalen Gartenbauausstellung (IGA) wurde es 1993 verwirklicht. Brücken und Stege verbinden die Schlossgartenanlagen, den Park der Villa Berg, den Rosensteinpark und die Wilhelma, den Leibfriedschen Garten, den Wartberg und den Höhenpark Killesberg zu einer großen zusammenhängenden Parklandschaft.

Das 50 Hektar große Killesberg-Gelände beherbert verschiedene Sehenswürdigkeiten: