Der Bahnhofsturm

Der Stuttgarter Bahnhofsturm wurde auf nahezu 300 Pfeilern in 11m Tiefe erbaut und 1916 fertiggestellt. Während viele andere Gebäude in Stuttgart den Zweiten Weltkrieg nicht oder nur schwer beschädigt überstanden, hat der Bahnhofsturm diese Zeit, von einem Brand nach einem Bombardement 1944 abgesehen, ohne bemerkenswerte Beschädigungen überdauert. Der Bahnhof selbst wurde schwer beschädigt und mit finanzieller Unterstützung von Merzedes wiederaufgebaut. Im Gegenzug wurde 1952 der nahezu 5 Meter große, rotierende und beleuchtete Mercedes-Stern installiert.

Der Turm selbst befindet sich am Südausgang des Bahnhofs und ist vollständig in das Bahnhofsgebäude integriert.

Über die Bahnhofhalle in Richtung Süden gelangt mal zum Eingang des Turms.

Kommt man unter dem 56m hohen Bahnhofsturm an, gibt es dort die Möglichkeit über eine enge Wendeltreppe den Turm zu erklimmen. Auf den Ebenen 3, 5, 6 und 7 befindet sich die Ausstellung zu Stuttgart 21, die sich verschiedene Themenbereiche gliedert und seit Herbst 2015 mit neuer 3-D-Technik einen Einblick in den Tunnelbau vermittelt. Außerdem hat die Deutsche Bahn AG begonnen den neuen Durchgangsbahnhof virtuell erlebbar zu machen.

Auf Ebene 8 gibt es ein Bistro und auf Ebene 9 einen Konferenzraum. Auf der Spitze des Turms liegt eine abgesicherte Aussichtsplattform.

Wem dieser Weg zu bescherlich ist, der hat die Möglichkeit über zwei Aufzüge bis zur 9. Etage nach oben zu kommen. Die letzte Etage muss dann mit 30 Stufen von allen über die Wendeltreppe zu Fuß bezwungen werden.

Vom der Aussichtsplattform des Turms hat man eine großartige Rundumsicht über Stuttgarts Innenstadt. Man hat eine wunderbare Sicht über die ganze Stadt. Die viereckige Aussichtsplattform ist aus Sicherheitsgründen umzäunt und hat auf jeder Seite Tafeln, die beschreiben was man sehen kann.

Vor hier aus kann mann u.a. den Schlossgarten, den Rosensteinpark die Gleise des Kopfbahnhofs, die Königstrasse und die Baumaßnahmen von Stuttgart 21 sehen.